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13.12.2018

Unsere Studienfahrt in die goldene Stadt Prag

Voller Vorfreude – Tag der Anreise

Am Montag, den 10.09.2018, trafen sich die 34 Teilnehmer und drei Lehrer um 7.00 Uhr am Bahnhof in Elsterwerda, um sich auf die lang ersehnte Reise in die „goldene Stadt“ Prag zu begeben. Nachdem alle Koffer verladen waren und alle Schüler einen Platz in dem Bus des Busunternehmens Reise-Wünsche aus Schwepnitz gefunden hatten, konnte es los gehen. Die aufgeregten Schüler verfolgten aufmerksam die Fahrt, welche uns zuerst nach Theresienstadt führte, wo wir die Möglichkeit hatten, mehr über die Situation der Menschen im Dritten Reich zu erfahren.
Bevor wir die Gedenkstätte Theresienstadt betraten, verschlug es vielen schon die Sprache, als wir an einem riesigen Friedhof vorbeiliefen, wo den Opfern des Nationalsozialismus gedacht wird. Ab ca. 11 Uhr wurde unsere Gruppe dann von einem deutschsprachigen Führer in der kleinen Festung (Mala Pevnost) herumgeführt. Anschließend besuchten wir noch das Ghetto-Museum und die Magdeburger Kasernen in Theresienstadt, bevor wir nach Prag weiter fuhren.

   Theresienstadt klein  Denkmal2 klein  Grabstein klein  Judenstern klein  
   AMF klein  Baum klein  Anlage klein  GruppeTH klein  


Unterbringung im Wellness-Hotel

Trotz des belebten Verkehrs in der Stadt erreichten wir am Nachmittag gegen 15 Uhr unser Hotel. Unsere Gruppe war in einem 4-Sterne Wellness-Hotel mit geräumigen 3- und 4-Bett-Zimmern untergebracht. Alle Zimmer verfügten über bequeme Betten, ein schönes Bad mit Dusche oder Badewanne, einen Fernseher (sogar mit deutschsprachigen Programmen), einen Tisch, einen Kleiderschrank, eine Minibar und einen Zimmersafe. Das Frühstück war im Reisepreis enthalten, sodass man jeden Morgen gut gestärkt die Stadt erkunden konnte. WLAN war im gesamten Hotel kostenlos verfügbar. Das Wellness-Hotel „Step“ konnte auch mit dem Angebot an vielfältigen Sportmöglichkeiten bei uns punkten, wie z.B. einer Schwimmhalle, Tennisplätzen, einer Bowlinghalle oder einem Fitnessraum, welche man gegen eine kleine Gebühr nutzen konnte.
Die gute Ausstattung konnte uns überzeugen, jedoch war das Hotel etwas außerhalb vom Zentrum gelegen, wodurch man jeden Tag etwa 30 Minuten Weg mit der Straßenbahn oder der Metro einplanen musste.

 Hotel klein    Zimmer ergebnis


Die Stadt Prag - Stadtführung

Am zweiten Tag erkundeten wir vormittags die Altstadt, um einen ersten Eindruck von Prag zu bekommen. Dazu teilten wir uns in zwei Gruppen.
Der erste Halt war das Wallensteinpalais, welches uns die frühbarocke Architektur näher bringen sollte. Besonders die eindrucksvolle Gartenanlage mit dem Brunnen, den Bronzefiguren und den frei herum laufenden Pfauen konnte uns begeistern. Die  Hauptattraktion im „Verwunschenen Garten“ des Palais ist allerdings die graue Wand aus künstlichen Tropfsteingebilden, in der Albrecht von Waldstein, besser bekannt als Wallenstein, sogar Gesichter einarbeiten ließ.
Vorbei an der St.-Nikolaus-Kirche erreichten wir die älteste erhaltene Brücke über den Fluss Moldau, welche 1357 im Auftrag von Karl IV. erbaut wurde. Die „Karlsbrücke“ wird von zahlreichen Heiligenfiguren und Madonnen geziert und bot für uns ein gutes Fotomotiv. Rund um die historische Brücke tummeln sich Künstler, Maler und Souvenirhändler. Unser Stadtführer führte uns durch die kleinen Gässchen bis zum Altstädter Ring, wo unter anderem auch das Rathaus mit der Astronomischen Uhr zu finden ist (welche zu dem Zeitpunkt unserer Reise leider aufgrund von Baumaßnahmen verhängt war). Außerdem ließen sich hier die Teynkirche, das Palais Kinský und das Haus zur steinernen Glocke bewundern. Nachdem wir mitten in dem bunten Treiben ein Gruppenfoto schossen, begaben wir uns in Richtung Wenzelsplatz. Auf der 750m langen Straße befinden sich viele Einkaufshäuser und Geschäfte, sowie Bars, Kinos und Diskotheken. An dieser Stelle endete unsere Führung und wir konnten eigenständig weitere Sehenswürdigkeiten wie den Pulverturm, den Petrin-Aussichtsturm oder das Klementinum besichtigen oder uns auf einen ausgiebigen Shoppingtrip begeben.

 Metro ergebnis  Metro von innen ergebnis alte Straßenbahn ergebnis
wallensteinpalais3 ergebnis
prag ergebnis wallensteinpalais2 ergebnis  shirt klein  
 altstädter Ring ergebnis  Baumstrizel ergebnis  Eingang Karlsbrücke ergebnis  Wallenstainpalais ergebnis  goldene Männer ergebnis  prag2 ergebnis  Kopf ergebnis  
 Skyline von Prager Burg aus ergebnis  Skyline von Prager Eiffelturm ergebnis  Innenstadt ergebnis  Johanna klein  Wenzelsplatz ergebnis  kleinste Gasse ergebnis  Panorama Karlsbrücke ergebnis  

 

Prags Vergangenheit – Ein Rundgang durch das jüdische Viertel

Am Mittwoch wollten wir näher in die Geschichte der Juden in Tschechien eintauchen, welche ab dem 10. Jahrhundert in Prag siedelten. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts lebten in Prag so viele Juden wie in keiner anderen europäischen Stadt.
Um uns den jüdischen Glauben näher zu bringen, besuchten wir vier Synagogen und einen jüdischen Friedhof. Unsere erste Station war die Pinkas-Synagoge, welche als Gedenkstätte an den Holocaust dient. An den Wänden der Räume befinden sich fast 78.000 Namen von Menschen, die während des Zweiten Weltkrieges umgekommen sind.
Daraufhin besichtigten wir die Klausen-Synagoge, welche eine der größten und bedeutendsten Synagogen in Prag war. Die dazugehörige Zeremonienhalle mit dem Jüdischen Friedhof aus dem 15. Jahrhundert war für uns besonders eindrucksvoll. Auf einer Fläche von etwa einem Hektar befinden sich über 12.000 Grabsteine von jüdischen Persönlichkeiten und deren Angehörigen.
Im Gegensatz zu diesen traditionellen Synagogen ist die Spanische Synagoge, welche erst im 19. Jahrhundert erbaut wurde, eher orientalisch verziert. Sie wurde damals besonders von den Juden besucht, die zwischen 1492 und 1513 aus Spanien vertrieben wurden und sich unter anderem in Prag ansiedelten.
Zum Schluss sahen wir uns die Maisel-Synagoge an. Ein jüdischer Bankier ließ sie privat errichten, jedoch dient sie heutzutage als Museum.
Da dieser Rundgang ziemlich bewegend und anstrengend war, begaben wir uns anschließend in die Stadt um Mittag zu essen und den Nachmittag individuell zu gestalten.

 Schrift klein  jüdFried klein  Anfang klein  Syninnen klein spanische klein   
 Kippa klein  jüdstern klein  Synagoge klein  syn klein  FranzKafka klein  


Tschechische Kultur

Nach dem Rundgang im jüdischen Viertel stand für uns am Abend noch ein Besuch im Schwarzen Theater („Divadlo Metro“) an. Viele Schüler empfanden dies als Highlight der Reise, da die Darsteller ohne Worte und nur mit der Hilfe von Soundeffekten und neon-farbenen Gegenständen eine Geschichte erzählten. Sogar einer unserer Schüler wurde Teil der Show. Am Ende der Veranstaltung gaben die Darsteller einen Einblick in das „Geheimnis“ des Theaters.

Schwarzes Theater dunkel ergebnis   Schwarzes Theater ergebnis  schwarzes Theater hell ergebnis


Auf den Spuren des Prager Fenstersturzes

Wer jemals eine Reise nach Prag macht, sollte unbedingt die Prager Burg besuchen, welche seit über 1000 Jahren als politisches und kulturelles Zentrum gilt. Seit 1919 dient die Burg als Sitz des Präsidenten der Tschechoslowakei, später Tschechien.
Nachdem wir am Donnerstagmorgen durch die Personenkontrollen gekommen waren, führte uns der Stadtführer auf den Hof im Neuen Königlichen Palast und von dort aus auf den Ehrenhof, welcher den Zugang zur Prager Burg im Westen darstellt. Danach besichtigten wir die größte Kirche in Tschechien, den berühmten Veitsdom mit seiner prunkvollen Ausstattung und bestiegen den Turm, von dem die beiden Prager Fensterstürze erfolgten (1419 & 1618), welche als Auslöser für den Dreißigjährigen Krieg angesehen wurden. Die Prager Burg enthält außerdem einige private Gotteshäuser, wie die St.-Georgs-Basilika mit den Türmen Adam und Eva, in welche wir noch einen kurzen Blick warfen. Bevor wir in der Gartenanlage der Prager Burg die Führung beendeten, durchliefen wir noch das „Goldene Gässchen“, wo 1917 in Haus Nr. 22 vorübergehend Franz Kafka lebte.

   Dom2 klein  Domaussen klein  Domfenster klein  Dom innen klein
   PragerBurg2 klein  PragerBurg3 klein  PragerBurg klein  Fenstersturz klein


Ein letztes gemeinsames Abendessen

Am Abend des 13.09.18 war für uns nach der Prager Burg noch ein Besuch im Hard Rock Café geplant, wo wir in musikalischer Atmosphäre einen Burger oder einen Salat verspeisen konnten. Im Menü waren außerdem ein Getränk und ein Dessert inklusive. Vielen Schülern hat das gemeinsame Abendessen gefallen, besonders denen, die Fan dieses Musik Genres oder des Hard Rock Cafés sind.

HardRock klein


Heimfahrt mit Besichtigung der Skoda-Werke in Malda Boleslav

Nun war es schon so weit, dass alle ihre Koffer packten. Nachdem wir am Freitag noch ein reichhaltiges Frühstück zu uns genommen hatten, verließen wir unsere Zimmer und luden die Koffer in den Bus. Nach etwa einer Stunde Fahrt hielt der Bus in Mlada Boleslav, wo wir zunächst durch das Skoda-Museum geführt wurden, in dem die ganzen älteren Skoda-Modelle ausgestellt sind. Im Anschluss bekamen wir noch einen exklusiven Einblick in die Herstellung der neusten Automodelle wie z.B. Skoda Fabia, Octavia und Rapid, als wir in dem Werk herumgeführt wurden.
Nach dieser interessanten, aber anstrengenden Woche waren wir froh, als sich der Bus auf den Weg Richtung Elsterwerda machte und wir gegen 18 Uhr wieder in der Heimat angekommen waren.

 Abfahrt klein  Skodaführung klein  auto klein
 Museum klein  Führung klein  Gelb klein



Fazit

Wir sind froh, dass wir die Möglichkeit hatten, als erster Jahrgang des Elsterschloss-Gymnasiums eine Studienfahrt nach Prag durchführen zu können. Die Anreise war nicht lang und die Stadt bietet viele Sehenswürdigkeiten und Erkundungsmöglichkeiten, über welche wir uns in der Stadtführung einen ersten Überblick verschaffen konnten.  Durch den Besuch der Gedenkstätte Theresienstadt und des Jüdischen Viertels wurde unser Geschichtsbewusstsein geprägt, jedoch empfanden viele Schüler die Führung im Jüdischen Viertel als zu lang und die vier Synagogen als zu viel, sodass dies im nächsten Jahr eventuell verbesserungsfähig wäre. Besonders interessant war der Besuch der Prager Burg, da wir so einen Einblick in die Geschichte Prags erhielten und selbst einen Blick aus dem Fenster werfen konnten, wo der berühmte Prager Fenstersturz 1618 den Dreißigjährigen Krieg auslöste. Der organisierte Theaterbesuch und das Abendessen im Hard Rock Café kam bei den meisten Schülern ebenso sehr gut an. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Studienfahrt viele Möglichkeiten bot, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, sodass jeder seine Freizeit entweder durch Kultur oder durch Shopping selbst gestalten konnte. Langeweile kam nie auf, da das gut ausgestattete Hotel viele Sport- und Wellnessmöglichkeiten zu bieten hat, die man in seiner Freizeit oder am Abend nutzen kann. Auch für technisch interessierte Schüler ist die Studienfahrt Prag durch den Besuch der Skoda-Werke ansprechend.
Wir bedanken uns bei den Lehrern, die diese Fahrt für uns organisiert und geplant haben und empfehlen Prag für die nachfolgenden Jahrgänge weiter!

  pragfahrt klein   gruppe klein  gruppe2 klein

 Josephin Seßler und Linda Zickler

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