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22.06.2018

Politik hautnah: Jugend debattiert im Landtag

„Diskutieren, streiten, Argumente austauschen gehört zu einer lebendigen Demokratie.“

...so äußerte sich die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, Britta Ernst, auf dem Landtag Brandenburg zu dem Landesausscheid Jugend Debattiert am 19. März 2018. Wir sind – unter Leitung von Frau Weiß – in diesem Jahr nun bereits zum 15. Mal zu den Landesmeisterschaften nach Potsdam an die Universität und zum Landtag gefahren.

jugenddebattiertpotsdam18 1kjugenddebattiertpotsdam18 2kjugenddebattiertpotsdam18 3kjugenddebattiertpotsdam18 4kBei unser Ankunft an der Universität, wurden wir durch Marion Seitz, der Landeskoordinatorin des Wettbewerbs, empfangen. Sie berichtete über die Tagesagenda und eröffnete den Wettbewerb. Dabei trat Franz Fleißner, Schüler des Elsterschloss-Gymnasiums, der beim Regionalausscheid den souveränen 1. Platz belegte, in der Altersgruppe 1 an. Unterstützt wurde er durch den Fanblock unserer Schule, bestehend aus der AG und dem Wahlpflichtkurs Jugend Debattiert.

Dort wurden in den Vorrunden die Themen „Sollen alle Schüler in Brandenburg ein kostenloses ÖPNV-Ticket bekommen?“ und „Sollen retuschierte Model-Fotos wie in Frankreich gekennzeichnet werden?“ debattiert. Parallel dazu fanden in der Altersgruppe 2 Debatten zu den Streitfragen „Soll e-Sport in Deutschland als Sportart anerkannt werden?“ und „Soll die Bekämpfung von Einsamkeit wie in Großbritannien zur Regierungsaufgabe werden?“ statt. Zur Bewertung zog sich die Jury jeweils für einen kurzen Zeitraum zurück, um gemeinsam über die Punktvergabe entscheiden zu können.

Die vier Teilnehmer jeder Altersklasse, die in den Qualifikationsrunden am meisten überzeugten, durften in die Finalrunde. Nachdem die Finalisten benannt wurden, ging es weiter mit dem Bus zum Landtag. Auch dort wurden wir wärmstens empfangen und durch ein reichliches Buffet gestärkt, sodass jeder gut gelaunt dem Finale entgegengehen konnte.

Anwesend bei der Eröffnung des Finales waren unter anderem Ansgar Kemman (Leiter und Chef-Trainer von Jugend Debattiert, Hertie-Stiftung), einige Abgeordnete von die LINKE und Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Britta Ernst und der Landtagsvizepräsident Dieter Dombrowski. Letzterer äußerte sich zur aktuellen Situation und verglich den Wettbewerb mit dem Alltag im Landtag. Lobend sprach er sich dafür aus, dass es sich um eine „tolle Werkstatt für junge Politiker und Demokraten“ handele. Auch hinterließ er mahnende Worte, wenn er sich für den fairen aber auch spitzen Schlagabtausch aussprach, aber keinesfalls für Parteien, die lediglich Provokation betreiben. Anschließend kam unsere Bildungsministerin zu Wort, die besondere Freude dabei zu sein empfand.

Schließlich traten die Finalisten der Altersgruppe 1 zu der Thematik „Sollen in Brandenburg wolfsfreie Zonen geschaffen werden?“ an. Bewertet wurden, wie in den Vorrunden auch, die Kriterien: Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Während die Jury eben über diese Kriterien selbst diskutieren mussten, zeigte der Poetry-Slammer Johannes Sprang sein Können und es folgte eine Podiumsdiskussion. Anschließend war es auch für die Finalisten der Altersgruppe 2 soweit und durften sich über die Frage „Sollen beamtete Lehrer streiken dürfen?“ streiten. Wiedermal leistete Herr Sprang einen kulturellen Beitrag zu der Veranstaltung, aber auch Herr Kemman hatte sich einigen Fragen der Moderatorin zu stellen. Besonders bemerkenswert war die hohe Qualität der Debatten, die zurecht, durch eine hohe mediale Präsenz begleitet wurden. Den Zuschauer im Plenum war es möglich, durch Aufzeigen eines Kärtchens ihre eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen. In beiden Fällen, gab es keinen klaren Pro- oder Contra-Überhang.

Dann war es endlich soweit und die Jury kam zu einer Entscheidung. Doch zunächst wurden alle TeilnehmerInnen des Wettbewerbs, die ohne hin schon als Sieger aus den Regionalwettbewerben hervorgingen, geehrt und mit einer Teilnahmeurkunde empfangen.

In der Altersgruppe 1 belegte Paula Fürstenberg vom Luise-Henriette-Gymnasium den zweiten Platz und Johanna Liebe vom Evangelischen Gymnasium Neuruppin den verdienten ersten Platz.

In der Altersgruppe 2 belegte Raban Gießler von der Peter-Joseph-Lenné-Gesamtschule Potsdam den zweiten Platz und Robert Simon vom Lise-Meitner Gymnasium Falkensee den ersten Platz.

Die jeweils Ersten und Zweiten werden für Brandenburg am Bundesausscheid in Berlin teilnehmen.

Wir gratulieren den Siegern und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Vincent-Alexander Eiselt, Pauline Kersten, Maria Hampel und Eva Dreyden

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